Werte Freunde der Kampfkünste, es gibt Wege im Leben, die weit über das Erlernen körperlicher Fähigkeiten hinausführen. Wege, auf denen nicht allein Kraft und Technik, sondern vor allem Charakter, Aufrichtigkeit und die Achtung vor unseren Mitmenschen wachsen. Ein solcher Weg ist das Budō, dem wir uns mit tiefster Überzeugung verschrieben haben. In unseren Hallen vermitteln wir weit mehr als die Kunst der Selbstverteidigung. Wir lehren, dass der bedeutendste Kampf nicht gegen einen äußeren Gegner geführt wird, sondern gegen die eigenen Zweifel, Ängste und Grenzen. Disziplin, Standhaftigkeit, Bescheidenheit und Respekt bilden dabei das Fundament unseres Handelns. Doch ebenso gehören Freude, Gemeinschaft und ein aufrichtiges Lächeln zu diesem Weg. Denn wahre Stärke erwächst nicht allein aus Entschlossenheit, sondern auch aus einem offenen Herzen. Unser Trainingspartner ist niemals unser Feind, sondern ein Gefährte, ein Spiegel und oftmals unser wertvollster Lehrer. Gemeinsam bestreiten wir Wettkämpfe, begegnen bedeutenden Meistern aus aller Welt und bewahren jene Traditionen, die uns über Generationen hinweg anvertraut wurden. Dabei verstehen wir unser Dōjō als eine Gemeinschaft, in der nicht allein die Schüler, sondern auch ihre Familien willkommen sind. Die Unterstützung der Eltern, ihre Anteilnahme und ihr Vertrauen sind für uns von unschätzbarem Wert. Unsere Überzeugung ist ebenso einfach wie unverrückbar: Der Weg der Kampfkunst muss jedem Menschen offenstehen, unabhängig von seiner Herkunft oder seinen finanziellen Möglichkeiten. Deshalb halten wir unsere Beiträge so gering wie möglich und unterstützen dort, wo staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden können. Niemand soll allein aus finanziellen Gründen von unserer Gemeinschaft ausgeschlossen bleiben. Daniel und ich stehen Euch dabei jederzeit mit Rat, Verständnis und einem offenen Herzen zur Seite. Möge unser Dōjō ein Ort sein, an dem aus Fremden Gefährten werden, aus Herausforderungen Erkenntnisse erwachsen und jeder Mensch die Möglichkeit findet, über sich selbst hinauszuwachsen. Denn die wahre Größe einer Gemeinschaft zeigt sich nicht in den Titeln ihrer Meister, sondern in der Menschlichkeit, mit der sie einander begegnet. In Respekt und tiefer Verbundenheit Ronny Genge & Daniel Mirke | ||||||
„Der Fall, der zum Aufstieg wurde – Die Geburt des Jūdō“ weiter lesen...
„Der Klang des fallenden Blattes – Die Geburt des Jiu-Jitsu“...weiter lesen
„Die letzte Flamme von Shuri – Der Weg des Shotokan“...weiter lesen
„Der Schatten des Drachen – Die Geburt des Daitō-ryū Aiki-jūjutsu“...weiter lesen
„Der Schnitt der Stille – Die Geburt des Musō Jikiden Eishin Ryū“...weiter lesen
![]() | Brüder des Schwertes - Eine Freundschaft im Budo zwischen Ronny Genge und Daniel Mirke In einer Zeit, da viele Wege im Lärm des Alltags verloren gehen, gibt es einen Pfad, der nur von wenigen beschritten wird, den schmalen, steinigen Weg des Budo. Dieser Weg kennt kein Ende, nur Entwicklung. Kein Ruhm, nur Einsicht. Und manchmal, ganz selten, begegnen sich auf diesem Weg zwei Krieger, deren Seelen vom selben Feuer genährt werden. So geschah es vor nahezu zwanzig Jahren. Zwei Männer trafen sich, nicht in den Hallen ihrer Herkunft, sondern in einem fremden Dojo. fernab von Heimat und Gewohnheit. Dort, wo der erste Gruß in der Verbeugung liegt und die Sprache der Achtung aus der Bewegung spricht, standen sich Ronny Genge und Daniel Mirke zum ersten Mal gegenüber. Ronny Genge, Jun Hanshi im Nihon Koden Eishin Ryu Iaijutsu, 6. Dan Renshi im Jiu Jitsu und 3. Dan im Judo, ein Meister mit scharfem Geist, klarer Technik und einer unermüdlichen Hingabe an den Pfad des Schwertes. Sein Weg führte ihn über viele Jahre hinweg nach Japan, wo insbesondere Izumizano zu einem geistigen Mittelpunkt seines Budo wurde, einem Ort, an dem Tradition, Meisterschaft und die Weitergabe jahrhundertealter Lehren zu einer tiefen persönlichen Verpflichtung verschmolzen. An seiner Seite Daniel Mirke, Seikenshi im Nihon Koden Eishin Ryu Iaijutsu, 3. Dan im Jiu Jitsu, 2. Dan im Karate und 1. Dan im Daitō Ryu Aiki Jujutsu, ein Krieger mit festem Stand, tiefem Herzen und der seltenen Gabe, Kraft mit Feingefühl zu vereinen.Was in jenem Moment begann, war mehr als ein Trainingsaustausch. Es war der erste Schritt in eine jahrzehntelange Männerfreundschaft, gewachsen auf Matten, in fremden Ländern, in stillen Stunden nach der letzten Kata. Sie wurden zu Gefährten, nicht nur im Training, sondern im Geiste. Ihre Wege führten sie über Kontinente, von den Lehrhallen Kanadas und den Dojos Amerikas, über die Lehrgänge Europas bis hin zu den roten Sonnenaufgängen Afrikas. Doch ihre Herzen schlugen besonders für das Ursprungsland ihrer gemeinsamen Schwerttradition, Japan. Osaka, die Stadt der Klingen, des Geistes und des Atems. Izumizano, ein Ort, an dem die jahrhundertealten Traditionen des japanischen Schwertweges lebendig geblieben sind und an dem ihre gemeinsame Hingabe zum Budo eine besondere Heimat gefunden hat. Dort bewahren sie auch die Erinnerung an einen Mann, dessen Lehren ihren Weg nachhaltig geprägt haben. Als Nadano Sensei am 30. Juni 2018 verstarb, verloren sie nicht nur einen hochgeschätzten Lehrer, sondern auch einen Menschen, dessen Geist und Vermächtnis sie bis heute begleiten. Gemeinsam trauerten sie um seinen Verlust, vereint in Dankbarkeit und dem stillen Versprechen, das ihnen anvertraute Erbe mit Würde und Aufrichtigkeit weiterzutragen. Ob mit dem Schwert oder mit leeren Händen, ob im hellen Licht der Seminarhallen oder im stillen Morgengrauen eines japanischen Gartens, Ronny und Daniel kämpften, lernten, lehrten und lebten gemeinsam den Geist des Budo. Als international erfolgreiche Kampfkünstler, als Botschafter ihrer Kunst, aber vor allem als Brüder. Brüder nicht durch Blut, sondern durch Schweiß. Nicht durch Herkunft, sondern durch Hingabe. Nicht durch Worte, sondern durch ein stilles, ewiges Verstehen. Heute trennt sie kein Rang, keine Disziplin, kein Ozean. Denn was sie verbindet, ist älter als jeder Gürtel und größer als jede Technik: die Freundschaft zweier Männer auf dem Weg. Ein Weg, den sie gemeinsam begannen und gemeinsam weitergehen. Bis zum letzten Gruß. Im Schatten des Schwertes. In der Tiefe des Herzens. | ||
![]() | Ronny Genge – Ein Leben im Zeichen der Kampfkunst Es gibt Wege im Leben eines Menschen, die weit über das hinausführen, was zu Beginn ihrer Reise erkennbar ist. Wege, die nicht allein durch Siege und Niederlagen bestimmt werden, sondern durch Entbehrung, unerschütterlichen Willen und die Erkenntnis, dass wahre Meisterschaft niemals ein endgültiges Ziel kennt. ... | ||||||||
Die Reise des Daniel Mirke – Ein Leben für die Kampfkunst Es gibt Menschen, deren Lebensweg schon in jungen Jahren eine Richtung einschlägt, die weit über die Grenzen gewöhnlicher sportlicher Leidenschaft hinausführt. Menschen, die im Streben nach Wissen, in der Überwindung eigener Grenzen und in der unermüdlichen Arbeit an sich selbst eine Bestimmung finden, die sie ein Leben lang begleitet. ... | ||||||||
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Die Reise des Kriegers – Die Kampfkunstvita von Sascha Schulz Es gibt Menschen, deren Weg schon in jungen Jahren von einer inneren Sehnsucht nach Erkenntnis, Disziplin und der Überwindung eigener Grenzen bestimmt wird. Menschen, die sich nicht damit begnügen, das Offensichtliche zu erlernen, sondern danach streben, die tieferen Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Charakter zu verstehen. ... | ||
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Unterrichtszeiten
Unterrichtszeiten in der Schulzeit | Montag | Diensttag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag | |
Jiu Jitsu | Kinder | 17:00 - 18:30 | 17:00 - 18:30 | |||||
Erwachsene | 19:00 - 20:30 | 19:00 - 20:30 | ||||||
Iaido | Erwachsene | 20:00 - 21:30 | ||||||






